Verkehrs- und Zollpolitik

EINE KLUGE VERKEHRS- UND ZOLLPOLITIK STÄrKT DEN STANDORT DEUTSCHLANDIndustrie benötigt eine leistungsfähige Logistik

Jede Minute, die Transporte aufgrund von infrastrukturellen Engpässen verlieren, bedeutet einen volks- und betriebswirtschaftlichen Schaden. Umso einfacher die Zollabfertigung und der Transport der Güter vonstattengehen, desto konkurrenzfähiger ist die deutsche Nichteisen-Metallindustrie im internationalen Vergleich.   

Grundsätzlich ist die WVMetalle daran interessiert, die Zollhürden so gering wie möglich zu halten. Also Kosten und Verwaltungsaufgaben für die Firmen zu reduzieren. Gleichzeitig ist es jedoch unabdingbar, dass der Zoll als Schutzinstrument gegenüber subventionierten, aus Drittländern stammenden Produkten eingesetzt wird. Die WVMetalle setzt auf Zollverfahren und Verwaltungshandeln, das wirtschaftsnah, effektiv und effizient ist. Die Zollpolitik der EU muss die Interessen aller Unternehmen berücksichtigen und auf unterschiedliche Gegebenheit reagieren. Gleichzeitig sehen wir, dass der Verwaltungsapparat oftmals unverständlich und ineffizient arbeitet. Das hat Auswirkungen auf die Auslieferungen und verlangsamt den Prozess.

Zudem kommt der immense Substanzverlust der deutschen Verkehrsinfrastruktur. Staus, Brückensperrungen, und Umwege sind nur ein kleiner Ausschnitt der Folgen, die sich daraus ergeben. Eine Situation, welche die Nichteisen-Metallindustrie nicht akzeptieren kann. Denn für die Unternehmen der NE-Metallindustrie ist ein leistungsfähiger, kosteneffizienter und wettbewerblich organisierter Transport- und Logistiksektor von strategischer Bedeutung für die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Die WVMetalle fordert dahingehend eine leistungsfähige Infrastruktur, welche die Anforderungen an die Zukunft auch erfüllen kann. Damit einher geht die Frage der Finanzierung. Der Substanzverlust hat sich aufgrund jahrelanger Unterfinanzierung und Fehlinvestitionen eingestellt. In diesem Kontext setzt sich die NE-Metallindustrie dafür ein, dass die Mittel effizient und bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima