Donnerstag, 23. Mai 2013
PRESSEMITTEILUNG:
27. Juni 2012
BDI: Keitel schlägt Ulrich Grillo als neuen BDI-Präsidenten vor
Grillo prägt als WVM-Präsident die Nichteisen-Metallindustrie nachhaltig - Kernthemen Rohstoff- und Energieversorgungssicherheit / Interessen des Mittelstands und Industriepolitik im Mittelpunkt

Berlin – 27. Juni 2012 – „Grillo prägt die Nichteisen-Metallindustrie als Präsident nachhaltig“, erklärte Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der WirtschaftsVereinigung Metalle anlässlich des heutigen Vorschlages zur Nominierung von Ulrich Grillo als Nachfolger von BDI-Präsident Prof. Keitel. Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung des BDI im November. Der Vorstandsvorsitzende der Grillo-Werke AG, Duisburg, BDI-Vizepräsident und Vorsitzende des BDI-Rohstoffausschusses steht seit 2006 an der Spitze des Dachverbandes der NE-Metallindustrie.
„Grillos Schwerpunkte in der zurückliegenden sechsjährigen Amtszeit als Präsident der WVM lagen in der Stärkung des Industriestandortes Deutschland. Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz, Versorgungssicherheit bei Rohstoffen und Energie stellten Schwerpunkte seiner Arbeit für die NE-Metallindustrie und die energieintensiven Industrien insgesamt dar.
Als Familienunternehmer liegen ihm die Interessen des Mittelstandes besonders am Herzen“, so Kneer.
Kneer dankte Grillo für sein außerordentliches und erfolgreiches Engagement für die WVM. Ulrich Grillo hat den Verband nach innen und außen neu positioniert. Dazu gehörten eine transparente, unternehmensorientierte Verbandsstruktur und die kommunikative Umsetzung fachlicher Expertise der WVM.
Grillo habe die WVM zu einem erfolgreichen Wirtschaftsverband der energieintensiven Branchen und zum anerkannten Gesprächspartner auf dem Gebiet der Rohstoff-, Energie- und Industriepolitik gemacht, sagte Kneer.
In Grillos Zeit an der Spitze des Wirtschaftsverbandes der NE-Metallindustrie liegen die rohstoffpolitischen Aktivitäten, die er als Vorsitzender des BDI-Rohstoffausschusses in enger Kooperation mit dem BDI antrieb, und die Gründung der Unternehmensinitiative „Metalle pro Klima“. Der Zusammenschluss von Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie hat sich 2008 als Plattform für Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz und weiteren Best-Practice-Anwendungen von Nichteisen-Metallen wie Aluminium, Kupfer, Zink und anderen Metallen positioniert.
Grillo bildet an der Spitze der WVM mit Hauptgeschäftsführer Martin Kneer ein erfolgreiches Tandem. Beide mischen sich aktiv in die industrie- und energiepolitischen Debatten ein und prägen die Positionierung der Grundstoffindustrie gemeinsam. Kneer, der seit über zwölf Jahren das operative und strategische Geschäft der WVM verantwortet, ist in seinem Amt bis Anfang 2015 berufen. Der Übergang zum nachfolgenden Präsidenten der WVM, der turnusgemäß zum Jahresende ansteht, ist damit gewährleistet. Der Dachverband der deutschen Leicht- und Buntmetallindustrie ist somit auch für die Zukunft gut aufgestellt.
Vita
Ulrich Grillo wurde am 2. September 1959 geboren und studierte nach Praktika in den USA sowie einer Ausbildung zum Bankkaufmann Betriebswirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Nach Tätigkeiten als Prüfungsleiter für die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Arthur Andersen & Co. GmbH in Frankfurt sowie als Unternehmensberater bei der A.T. Kearney GmbH in Düsseldorf kam Grillo 1993 als Hauptabteilungsleiter Controlling zur Rheinmetall AG, der Managementholding des Rheinmetall-Konzerns. 1996 übernahm er als Direktor mit Gesamtprokura den Zentralbereich Planung und Controlling, 1998 erhielt er Generalvollmacht. Von Juli 1999 bis Juli 2001 war Grillo als Mitglied des Vorstandes verantwortlich für das Ressort Finanzen/Controlling der Rheinmetall DeTec AG, Ratingen. In Personalunion führte er von November 1999 bis April 2001 als Vorsitzender der Geschäftsführung die STN ATLAS Elektronik GmbH, Bremen, ein Tochterunternehmen der Rheinmetall DeTec AG. Im Dezember 1999 erfolgte die Ernennung zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes von Rheinmetall DeTec. Seit 1. August 2001 ist Ulrich Grillo Mitglied des Vorstandes der Grillo-Werke AG in Duisburg und bis 1. Oktober 2009 zugleich Vorsitzender der Geschäftsführung der RHEINZINK GmbH & Co. KG in Datteln. Seit 2004 ist Grillo Vorstandsvorsitzender der Grillo-Werke AG, Duisburg. Grillo gehört dem Präsidium der WVM seit 2003 an. Ulrich Grillo ist verheiratet und hat zwei Kinder.




Dokumente:
BDI-Pressemitteilung Vorschlag Ulrich Grillo neuer Präsident


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