Dialogplattform Recyclingrohstoffe

Im Dialog für eine sichere und nachhaltige Versorgung der deutschen Industrie mit Metallen aus sekundären Rohstoffquellen

Die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen ist eine wesentliche Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und damit unerlässlich für die Sicherung des deutschen Industriestandortes. Um diese Innovationsfähigkeit auch künftig zu gewährleisten, ist eine sichere und - mit Hinblick auf das Bundes-Klimaschutzgesetz sowie den Green Deal der EU – auch eine nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen ein essenzieller Erfolgsfaktor. Schon heute wird ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Rohstoffbedarfe durch das Recycling von Abfällen und Schrotten und daraus zurückgewonnenen Rohstoffen gedeckt, dennoch besteht noch Optimierungsbedarf. Neben der Steigerung der Rohstoffeffizienz wird Recycling und der Einsatz von Sekundärrohstoffen für die sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung der deutschen Industrie in Zukunft eine noch stärkere Bedeutung spielen – auch mit Blick auf die Umsetzung und Nutzung von Zukunftstechnologien.

Um den Beitrag von Sekundärrohstoffen für die Versorgungssicherheit mit metallischen Rohstoffen in Deutschland zu stärken, tritt die Bundesregierung auf Basis ihrer Rohstoffstrategie vom Januar 2020 mit der betroffenen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in einen Dialog ein. Ziel des Dialogs ist es, in den nächsten 2 Jahren (2021 - 2023) konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die Barrieren zur Schließung von Rohstoffkreisläufen abbauen und die den Beitrag der Sekundärrohstoffe zur Rohstoffversorgung zukünftig weiter erhöhen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit der Leitung der Dialogplattform Recyclingrohstoffe beauftragt. Wissenschaftlicher Partner für die Leitung der Geschäftsstelle ist acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Die Dialogplattform soll einen Dialog zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Verbänden, Wissenschaft und Politik gestalten und einen Expertenberichts mit konkreten Handlungsoptionen ausarbeiten.

Die Wirtschaftsvereinigung Metalle begleitet die Dialogplattform intensiv. Die Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Metalle, Franziska Erdle, leitet gemeinsam mit Prof. Faulstich von der TU Dortmund den Arbeitskreis Metalle der Dialogplattform. Unterhalb des AK Metalle wurden Unterarbeitskreise für Aluminium, Kupfer und Technologiemetalle eingerichtet, die von Vertretern aus Unternehmen und Verbänden unserer Industrie geleitet werden.

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BD WVM plus Mars – Metal Alliance for Responsible Sourcing WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima