Zweiseiter PositionBewertung der Änderungsanträge des ENVI und des ITRE zur Reform des Emissionshandels

Die deutsche Nichteisen(NE)-Metallindustrie steht im globalen Wettbewerb und benötigt angemessene Carbon Leakage Maßnahmen. Diese ermöglichen Investitionen, erhalten Arbeitsplätze und schützen vor allem das Klima.

Die Europäische Kommission hat im letzten Jahr einen Vorschlag zur Reform des ETS für die Zeit ab 2021 vorgelegt. Dieser wird derzeit im Umwelt(ENVI)- und Industrieausschuss (ITRE) des Europäischen Parlaments diskutiert. Einige Änderungsanträge der Abgeordneten zu den Carbon Leakage Maßnahmen sind höchst besorgniserregend, da sie die Existenz der NE-Metallindustrie am Standort Europa gefährden.

Die wichtigsten Positionen der WVMetalle zur Reform des ETS sind:

  • keine zentralisierte Strompreiskompensation auf EU-Ebene
  • vollständige Strompreiskompensation für Bestperformer durch die Mitgliedstaaten
  • qualitative Beurteilung zur Ermittlung des Carbon Leakage Risikos beibehalten, unabhängig von einem Schwellenwert
  • kein „tiered approach“

Die vollständige Zweiseiter-Position finden Sie anbei.

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima