Deutschlandstipendium Metalle

Studium mit Zukunft

Der Stifterverband Metalle e.V., eine AiF-Forschungsförderorganisation der WVMetalle, hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. und dem Fachverband der Nichteisenmetallindustrie Österreichs einen Nichteisenmetall-Cluster gebildet.

Ziel des Clusters ist die Förderung von Forschung sowie die Nachwuchsförderung im Nichteisen-Metallbereich.

Seit 1967 wird jedes Jahr gemeinsam der Georg-Sachs-Preis ausgelobt und während der jährlichen DGM-Mitgliederversammlung vergeben. Mit diesem Preis werden wissenschaftliche Arbeiten, welche in enger Beziehung zur Praxis der Materialkunde stehen und nach einer Dissertation entstanden sind, vergeben.

Durch die erstmalige Vergabe eines „Deutschlandstipendium Metalle“ unterstützen wir nun gezielt den jüngeren Nachwuchs für unsere Branche. Das „Deutschlandstipendium Metalle“ fördert in diesem Jahr drei Studenten der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Ziel des Deutschlandstipendiums ist die Förderung von herausragenden Studenten in ihrem Studium.

Die Verbände

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Der Stifterverband Metalle e.V. ist die Forschungsvereinigung der deutschen Nichteisen-Metallindustrie und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) mit dem Ziel vorwettbewerblichen Forschung zu fördern.

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Europa. Seit über 90 Jahren bündelt sie die Kompetenzen des Fachbereichs aus Wissenschaft und Industrie: als Interessensvertretung ihrer Mitglieder aus Wissenschaft und Industrie – und als Garant für die systematische Weiterentwicklung des Fachgebiets der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

Der Fachverband der NE-Metallindustrie vertritt die Interessen der österreichischen Nichteisenmetallindustrie gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als gesetzliche Interessenvertretung wirkt der Fachverband bei der Gestaltung von Gesetzen auf nationaler und europäischer Ebene mit. Wichtige Aufgabe des Fachverbandes ist neben der Betreuung der Mitglieder in fachlichen Angelegenheiten auch die Förderung des Images der Branche.

Die Unternehmen

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Neuman Aluminium ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe (3000 MA und 500 Mio € Umsatz), die spezialisiert ist auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Aluminiumteile. Dabei wird, unterschiedliche Technologien nutzend, unter einem Dach die gesamte Produktkette abgedeckt. Wir stehen somit für herausragende Kompetenzen in der Aluminiumbearbeitung und für technologische Spitzenleistungen: im Schmelzen, Gießen, Stanzen, Strangpressen, Fließpressen, Schmieden, Sägen, Fräsen, Bohren, Drehen, Wölben, Biegen, Schweißen und Wärmebehandeln.

Forschungsinteressen:
Metallurgie und Werkstoffwissenschaft von Aluminium (6xxx Knetlegierungen), Wärmebehandlung von 6xxx, Warm- und Kaltmassivumformung

Mitglied bei:
WKO - Fachverband der NE-Metallindustrie, Österreich

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Die Montanwerke Brixlegg AG ist auf die Wiedergewinnung von Kupfer aus Kupferschrotten spezialisiert und der einzige Kupfererzeuger in Österreich.

Aus kupferhaltigen Sekundärmaterialien wie Schrotten, Legierungen, Rückständen und Lösungen werden durch Raffination Reinmetalle, Salze, Oxide, Fungizide und Strahlmittel gewonnen.
 
Die auf diese Weise erzeugten Produkte sind das Ausgangsmaterial für verschiedenste Anwendungsbereiche, etwa in der Elektroindustrie, Bauindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, im High Tech-Bereich sowie in der Galvanotechnik und in der Landwirtschaft.

Am 4. April 2012 sind die Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft und Gindre Duchavany S.A. sowie deren Tochtergesellschaften von der UMCOR Holding GmbH, Wien (Tochtergesellschaft der UMCOR AG, Zürich) er­worben worden. Die UMCOR AG ist ein weltweit tätiges Schweizer Unternehmen, spezialisiert auf den Handel von NE-Metallen.
 
Forschungsinteressen:
Pyro-/hydrometallurgische Verfahren & Anlagen, Umweltschutz, Energie & Ressourcen

Mitglied bei:
WKO - Fachverband der NE-Metallindustrie, Österreich

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MKM ist ein führender europäischer Hersteller von Vorprodukten und Halbzeugen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Als Unternehmen mit über 100-jähriger Expertise stehen wir damals wie heute für bahnbrechende Technologien, marktgerechte Servicekonzepte, Lösungen – und Qualität „made in Germany“.

Wir produzieren in Hettstedt (Sachsen-Anhalt) und sind weltweit mit unseren Vertriebsbüros vertreten. Der Bedarf an Halbzeugen aus Buntmetall wächst. Globale Potenzialmärkte und Megatrends wie E-Mobilität, erneuerbare Energien, Klimawandel, Megacitys, Digitalisierung und Kommunikation fordern einen ausgezeichneten Werkstoff: Kupfer. MKM hat einen klaren Anspruch: Wir leben Kupfer.

Forschungsinteressen:
Metallformung, NE-Metallurgie (Kupfer), Mikrolegierungen auf Basis von Kupfer

Mitglied bei:
DGM - Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
GDB - Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie e.V.

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HAI betreibt zwei der modernsten und flexibelsten Gießereien in ganz Europa. In Ranshofen (Österreich) und Santana (Rumänien) werden jährlich 180.000 t/Jahr an Knet- und Gusslegierungen produziert – in Form von Press- und Walzbarren, oder als Zweiteiler-Masseln. Modernste Technologie kommt dabei zum Einsatz: vom Zweikammer-Schmelzofen, über den Herdofen mit elektromagnetischem Rührer, bis hin zum kippbaren Drehtrommelofen.

Durchgängig angewandte Verfahren, wie etwa „Wagstaff Air-Slip“, garantiert dabei höchste Oberflächenqualität und optimale Verpressbarkeit. Versorgungs- und Qualitätssicherheit gehen bei uns Hand in Hand: Gießereiprozesse sind davon ebenso umfasst, wie das Recycling von Aluminiumschrotten, das Bemustern und Aufbereiten der Schrotte, bis hin zum Schmelzen, Gießen und Homogenisieren, inklusive der 100%-Ultraschallprüfung.

Forschungsinteressen:
Legierungsentwicklung, Prozesstechnologie Gießen, Extrusion, FSW

Mitglied bei:
WKO - Fachverband der NE-Metallindustrie, Österreich

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Die buntmetall amstetten GmbH gehört zu Wieland-Gruppe und ist mit Standorten in Amstetten (Österreich) und Enzesfeld (Österreich) europaweit einer der modernsten Halbzeug- und Fertigteilproduzenten. Jährlich verlassen mehr als 35.000 Tonnen Kupfer- und Kupferlegierungsprodukte deren Werke.

In Amstetten, dem Stammsitz des Unternehmens, werden Rohre, Stangen, Drähte und Profile aus Kupfer und Kupferlegierungen gefertigt. In Enzesfeld befinden sich die Legierungsgießerei sowie die Fertigung für Massivkäfige, Gleitelemente und AUSTROROLL® - eine wartungsfreie Rollvorrichtung für Eisenbahnweichen. Im Halbzeugbereich werden hier überwiegend Rohre, Stangen und Profile aus Zinnbronzen und anderen Kupferlegierungen hergestellt.

Forschungsinteressen:
Umwandlungsverhalten von Aluminiumbronzen und deren Warmumformbarkeit

Mitglied bei:
WKO - Fachverband der NE-Metallindustrie, Österreich

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Die H.C. Starck Tungsten GmbH produziert aus Recyclingmaterialien und Erzen hochleistungsfähige Pulver des Refraktärmetalls Wolfram und dessen Verbindungen nach kundenspezifischen Vorgaben. Dabei profitieren die Kunden von höchster und konstanter Qualität, sowie einem umfassenden Produktportfolio von ultrafeinen bis hin zu den groben Korngrößen. Ein hochqualifiziertes Team aus Mitarbeitern der Forschung & Entwicklung sowie der Anwendungstechnik realisiert anspruchsvollste Materialanforderungen und -eigenschaften in Form von beispielsweise homogenem Feingefüge, spezifischer Teilchenform und herausragendem Verarbeitungs- und Sinterverhalten.

Forschungsinteressen:
Entwicklung neuer innovativer Produkte auf Wolfram-Basis sowie Optimierung bestehender operativer Prozesse, inklusive begleitender analytischer und anwendungstechnischer Fragestellungen insbesondere im Bereich der Hartmetalle. Aktuell insbesondere Materialentwicklung für Anwendungen im Bereich Additive Manufacturing.

Mitglied bei:
GDB – Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie e.V.

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Urkundenverleihung des Deutschlandstipendiums

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Prof. Dr. Silvia Rogler (TU Bergakademie Freiberg), Franz Wittig (Stipendiat, Deutschlandstipendium Metalle), Dr. Julianna Karall, LL.M. (Fachverbände Bergbau-Stahl und NE-Metallindustrie, Österreich)
Prof. Dr. Silvia Rogler (TU Bergakademie Freiberg), Pascal Muster (Stipendiat, Deutschlandstipendium Metalle), Julien Göthel (Stipendiat, Deutschlandstipendium Metalle), Dr. Matthias Simon (Geschäftsführer Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie e.V., DGM-Vorstandsmitglied)
Alle Stipendiaten der TU Bergakademie Freiberg
 
Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima