NachhaltigkeitNE-Metallindustrie im Nachhaltigkeitscheck

NE-Metalle werden nicht verbraucht, sondern gebraucht.

Jeder möchte heutzutage nachhaltig leben, sich nachhaltig ernähren und nachhaltige Produkte konsumieren. Auch die Industrie hat das Thema auf der Agenda, besonders im Produktionsprozess der Unternehmen ist dies von Bedeutung. Doch der Begriff Nachhaltigkeit wird von allen Akteuren unterschiedlich definiert und wahrgenommen. Kann eigentlich die Nichteisen-Metallindustrie dabei helfen, unser Klima zu schützen und unsere Welt nachhaltiger zu machen? Das Nachhaltigkeitsteam der WVMetalle hat Antworten.

Nachhaltige Rohstoffgewinnung: Dabei geht es darum, dass die Produkte verantwortungsvoll abgebaut werden. In dieser Phase ist das „Investment“ in die Ressourcen am höchsten. Nachhaltigkeit bedeutet aus unserer Perspektive, dass beim Abbau von Rohstoffen die Umwelt- und Arbeitsschutzbedingungen sowie die Menschenrechte eingehalten werden.

Nachhaltige Lieferanten: Unsere Unternehmen werden von Händlern oder anderen Lieferanten mit Vorprodukten (primäre oder sekundäre Vorstoffe, Metalle) versorgt. Besonders wichtig ist im Hinblick auf den Lebenszyklus von Metallen, dass auch die Lieferanten nachhaltig und ressourcenschonend agieren. Hierzu zählt auch die Auswahl von und Beziehung zu Lieferanten, die sowohl bedacht als auch langfristig erfolgen sollte.

Nachhaltige Metallproduktion: Sie findet in den Werken und Produktionsbetrieben unserer Unternehmen im weltweiten Vergleich unter sehr ehrgeizigen Standards und einer sehr guten Performance bei Umwelt-, Arbeitsschutz-, Gesundheitsschutz-, Energie- und Ressourceneffizienz und sozialer Sicherheit statt.

Nachhaltiger Werkstoff: NE-Metalle werden in einer Vielzahl an Produkten verwendet, vor allem im Verkehrs- und Bauwesen, Elektro- oder Elektronikprodukten, Verpackungen oder im Maschinenbau. Durch ihre spezifischen Eigenschaften wie z.B. Recyclingfähigkeit, Leitfähigkeit für Energie und Wärme, leichte Bearbeitbarkeit, etc.) verbessern NE-Metalle die Nachhaltigkeitsbilanz von Produkten entscheidend.

Nachhaltiges Recycling: Im letzten Schritt des Lebenszyklus geht es darum, NE-Metalle in einem möglichst geschlossenen Kreislauf zu führen. Metalle, die einmal abgebaut wurden, können unendlich oft und ohne Qualitätsverlust in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Dabei ist es für die Nichteisen-Metallindustrie wichtig, dass die Sekundärrohstoffe in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Nachhaltiges Produktdesign (Design for Recycling) und hochwertige Rückgewinnung sind wesentliche Kriterien für die Nachhaltigkeitsbilanz von Metallen.

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BD WVM plus Mars – Metal Alliance for Responsible Sourcing WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima