ArGeZ-PressemitteilungZulieferindustrie: Krisenherde im Ausland dämpfen die Erwartungen

Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie veröffentlicht

(25.06.2014) Die Verschnaufpause für das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie setzt sich fort. Dabei scheint es weniger um Fundamentaldaten denn um negative Signale aus dem Ausland zu gehen. Die Unsicherheiten, wie sich die Krisen in der Ukraine als auch im Irak entwickeln, bremsen den Optimismus der Unternehmen. Damit ist der Saldo der Positiv- und Negativerwartungen auf den niedrigsten Wert des Jahres (plus 11 Prozentpunkte) gefallen. Dass die Fundamentaldaten in Ordnung sind, signalisiert die Bewertung der aktuellen Lage, die sich immer noch auf dem höchsten Wert seid April 2012 befindet. Eine Beruhigung des außenpolitischen Umfelds kann also auch wieder schnell zu einer optimistischeren Sicht auf die kommenden Monate führen.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab. 

Ansprechpartner: Heiko Lickfett, Telefon: (02 11) 68 71-214

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima