PressemitteilungSonnenfinsternis: Nichteisen-Metallindustrie leistet wichtigen Beitrag zur Netzstabilität

Netzbetreiber nehmen vier Aluminiumwerke zeitweilig vom Netz

Berlin (20.03.2015) – Während der Sonnenfinsternis haben die Netzbetreiber vier Aluminiumwerke gleich mehrmals vom Netz genommen, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.  Genutzt wurde die Möglichkeit beim Rheinwerk von Hydro Aluminium in Neuss und bei drei Werken von Trimet Aluminium in Essen, Hamburg und Voerde. Den Hütten wurde im Viertelstunden-Takt gleich viermal für jeweils sieben Minuten der Strom abgeschaltet. Der Beitrag lag bei 800 Megawatt – das entspricht der Leistung von zwei Kraftwerksblöcken.

WVM-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle sagte anschließend, die flexible Last der Industrie sei ein wichtiger Faktor gewesen, um die Energieversorgung in Deutschland abzusichern. „Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten hat sich bewährt. Unsere Industrie hat heute einen entscheidenden Beitrag zur Netzstabilität geleistet.“ 

Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten regelt kurzfristige Stromunterbrechungen bei Industriebetrieben. Ziel ist es, die Netzstabilität zu erhöhen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. 

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima