Metalle pro Klima: Neue Studie des Centrums für Europäische Politik zur Ausgestaltung der Strompreiskompensation ab 2021

Im Auftrag von Metalle pro Klima, einer Klimaschutz-Initiative in der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle), hat das cep eine Studie zur Reform der Strompreiskompensation veröffentlicht. Die Studie gibt Empfehlungen im Hinblick auf die Überarbeitung der Beihilfeleitlinien für die vierte Emissionshandelsperiode ab 2021.

Berlin/Freiburg (04.06.2019) Die Studie kommt zu der Erkenntnis, dass aufgrund des Vorsorgeprinzips des EU-Umweltrechts eine Teilkompensation nicht sachgerecht ist. Das cep lehnt insbesondere die degressive Ausgestaltung der Strompreiskompensation ab und spricht sich für eine Härtefallregelung aus, die den nicht-kompensierten Eigenanteil der indirekten CO2-Zertifikatekosten, die Stromerzeuger an ihre Kunden weiterreichen, für Unternehmen begrenzt.

Das Centrum für Europäische Politik (cep) ist ein wissenschaftlicher Think Tank mit Sitz in Freiburg, der europäische Politikvorhaben juristisch und ökonomisch bewertet.

Die Studie „Reform der Strompreiskompensation – Empfehlungen für die Überarbeitung der ETS-Beihilfeleitlinien ab 2021“ finden Sie hier.

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