EuropapolitikEurometaux: „Call for action“ an die EU-Politik

Verband benennt konkrete Handlungsempfehlungen für eine industrielle Renaissance

11.12.2014

Ohne eine starke Industriepolitik wird das Ziel einer Reindustrialisierung Europas nur schwer zu erreichen sein. Die EU-Kommission will bis zum Jahr 2020 den Anteil der industriellen Wertschöpfung auf 20 Prozent steigern. 

Der europäische Verband der Nichteisen-Metallindustrie EUROMETAUX hat dazu jetzt ein Manifesto veröffentlicht, in dem Handlungsempfehlungen für eine industrielle Renaissance enthalten sind. Der Verband in Brüssel fordert eine starke europäische Industriepolitik, die unter anderem den globalen Wettbewerb im Fokus behält.

EUROMETAUX benennt vier konkrete Handlungsempfehlungen für ein Wiedererstarken der Industrie in Europa:

 

- Energie muss bezahlbar bleiben, zudem keine ausufernden Regulierungskosten

- Es muss weiter ein freier und fairer internationaler Handel angestrebt werden

- Europa braucht eine intelligente und kohärente Regulierung in der Umweltpolitik

- Es braucht Anreize für nachhaltiges Ressourcenmanagement und Innovation

 

Die Nichteisen-Metallindustrie ist mir ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und der Nachhaltigkeit von Metallen wichtiger Bestandteil einer industriellen Renaissance. Rund drei Millionen Arbeitsplätze hängen europaweit indirekt von der Branche ab.

 

Das gesamte Manifesto finden Sie auf der Website http://www.callforaction.eu/

Mehr Informationen über EUROMETAUX finden Sie hier

Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG WVM plus Die Energieintensiven Industrien in Deutschland Metalle pro Klima