RecyclingDie Chancen des Urban Mining

Der Bergbau verlagert sich in die Städte: Bei einem Recycling-Workshop im Bundeswirtschaftsministerium ging es auch um das Thema Urban Mining.

29.09.2015

"Recycling wird künftig eine immer wichtigere Rolle spielen, nicht nur bei knappen Ressourcen, sondern vor allem auch bei knapper Energie." Das hat WVM-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle kürzlich bei einem Recycling-Workshop im Bundeswirtschaftsministerium deutlich gemacht. Dabei verwies sie in ihrer Präsentation auf die Chancen des Urban Mining.

Metalle, die aktuell noch genutzt würden, seien nur gespeichert und nicht verloren. "Früher waren es geologische Lagerstätten, heute sind die Metalle in der Technosphäre", erklärte Erdle. Im so genannten anthropogenen Lager lägen enorme Potenziale.

Recycling liege in der DNA der Metalle, so die WVM-Hauptgeschäftsführerin. Schätzungen zufolge würden 80 Prozent des jemals erzeugten Kupfers und 75 Prozent des Aluminiums heute noch genutzt. Einmal investierte und gespeicherte Energie-Ressourcen gingen in Metallen nicht mehr verloren. "Metalle sind wie Energiebänke, in denen die bei der Erzeugung aufgewendete Energie gespeichert bleibt."

 

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Fotos des Workshops im Bundeswirtschaftsministeriums (hier klicken)

Aus dem Geschäftsbericht: Recycling liegt in der DNA der Metalle (hier klicken)

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