EWI-Gutachten: Erfassung und Ausgleich des Preiseffekts bei Stilllegung von Kohlekraftwerken

Reduzierung der Kohleverstromung: Erfassung des Strompreiseffekts und Entwicklung eines Aus-gleichsmechanismus

Der Beschluss der WSB-Kommission ist ein Gesamtpaket und sieht neben der Stilllegung von Kohlekraftwerken die Notwendigkeit von Strukturhilfen für die betroffenen Regionen vor sowie eine Entlastung der Industrie von den zu erwartenden höheren Stromkosten.

Das energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI Köln) hat in einem Gutachten untersucht, wie die Differenz beim Strompreis möglichst exakt erfasst werden kann, wenn Kohlekraftwerke durch die Umsetzung des WSBK-Beschlusses stilllegt werden (gegenüber einem Referenzszenario ohne einen solchen politischen Eingriff).

Das Gutachten identifiziert drei kostensteigernde Effekte durch die politisch-induzierte Stilllegung von Kohlekraftwerken: 1) Anstieg des Börsenstrompreises, 2) Änderung des Emissionsfaktors der ETS-Strompreiskompensation (SPK) und 3) Anstieg der Systemkosten (Netze, Reserven, etc.). Da 2) und 3) v.a. durch regulatorische Kennwerte bestimmt sind, fokussiert sich dieser Ansatz auf eine Lösung, wie der Preisanstieg an der Strombörse erfasst und ausgeglichen werden kann.

Das Gutachten sowie die WVMetalle-Stellungnahme hierzu finden Sie im Anhang.

Die WVMetalle-Pressemitteilung finden Sie hier

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