„Unsere Belange werden stiefmütterlich bis gar nicht behandelt“

Die Hauptgeschäftsführer Franziska Erdle (WVMetalle) und Utz Tillmann (Verband der chemischen Industrie) sprechen im Handelsblatt über die Probleme, die der Ausstieg aus der Kohleverstromung mit sich bringt.

22.08.2018

Die Kohlekommission soll Empfehlungen für Maßnahmen zum Strukturwandel der Braunkohleregionen vorlegen. Allerdings finden die Belange der Hauptstromabnehmer, der energieintensiven Industrien (EID), kaum Beachtung. Deutschland kann seine CO2-Emissionen um bis zu 80 Prozent bis 2050 reduzieren, auch wenn Kohlekraftwerke bis Ende der 2040er Jahre laufen. Daher warnt die Branche vor einem übereilten Ausstieg. Unsere Unternehmen sind von der Energiepolitik verunsichert, da immer mehr Energieträger in Frage gestellt werden. Das führt zu steigenden Strompreisen und letztlich zu Investitionszurückhaltung. 

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