Angesichtsdes erheblichen wirtschaftlichen Drucks auf die deutsche Industrie – verstärkt durch zusätzliche nationale regulatorische Anforderungen – besteht die Sorge, dass statt der zugesagten 1:1-Umsetzung der EU-Vorgaben nationale Verschärfungen eingeführt werden. Diese würden zu mehr Bürokratie, höheren Kosten und einer größeren Komplexität von Genehmigungsverfahren führen, ohne einen erkennbaren Mehrwert für den Umweltschutz zu schaffen.
Wir appellieren daher an die Politik bei der IED-Umsetzung, auf nationale Alleingänge zuverzichten, Verfahren zu vereinfachen, bürokratische Hürden abzubauen und bestehende EU-Ausnahmen auszuschöpfen. Sowohl der EU-Umwelt-Omnibus als auch die Überarbeitung des deutschen Umweltrechts bieten die Chance, das Umweltrecht effizienter und praxisnäher zu gestalten, ohne die industrielle Wertschöpfung und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu gefährden.

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