Industriestrompreis und Wettbewerbsfähigkeit - Termin in Brüssel

Brüssel

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4.3.26

Treffen der WVMetalle, Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie und Bundesverband Feuerverzinken mit der Generaldirektion Wettbewerb der EU

Am 04.03. tauschte sich die WVMetalle gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG) und dem Bundesverband Feuerverzinken e.V. (BVF) in Brüssel aus. Im Gespräch mit der Generaldirektion Wettbewerb der EU (DG COMP) ging es um den Clean Industrial Deal State Aid Framework (CISAF) sowie die Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz und Energiebeihilfen 2022. Johannes Appel und Jeanne Demuth, beide von der WVMetalle und die Kollegen Dr. Christian Schimansky vom BDG und Tobias Schäfer vom BFV brachten dabei die Perspektiven der industriellen Praxis ein, insbesondere mit Blick auf die konkrete Ausgestaltung des Industriestrompreises.

Im Mittelpunkt standen folgende Aspekte: 

  • Laufzeit des CISAF: Die daraus resultierende unzureichende Planungssicherheit für Unternehmen.
  • Ökologische Gegenleistungen: Die Frage der Umsetzbarkeit für mittelständische Unternehmen.
  • Realität des Mittelstands: Die spezifischen Herausforderungen energieintensiver Industrieunternehmen.
  • CO2-Kosten: Belastungen im Rahmen des BEHG und die geplante Einführung des EU-ETS 2 im Jahr 2028.

Die WVMetalle sagt: In der aktuellen nationalen Ausgestaltung kann der Industriestrompreis kaum die notwendige Entlastung und Planungssicherheit bieten. Wer Wettbewerbsfähigkeit sichern und gleichzeitig die Dekarbonisierung voranbringen will, braucht ein Instrument, das langfristig verlässlich, praxistauglich und mittelstandsorientiert ist. Der Dialog mit Brüssel ist dafür ein wichtiger Schritt.

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Kontakt

Johannes
Appel
Leiter Europapolitik | Chemikalienpolitik
appel@wvmetalle.de+32 2 502 1988
Jeanne
Demuth
Referentin Energiepolitik | Klimapolitik
demuth@wvmetalle.de+49 30 726207- 102