PFAS stehen zunehmend im Fokus der europäischen Umwelt- und Chemikalienpolitik. Die diskutierten Verwendungsbeschränkungen betreffen zahlreiche industrielle Anwendungen – darunter auch Prozesse und Produkte der NE-Metallindustrie.
In unserem Spotlight beleuchten wir, warum ein pauschaler gruppenbasierter Regulierungsansatz erhebliche Auswirkungen auf industrielle Schlüsselprozesse, Investitionsentscheidungen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit haben kann. Besonders relevant sind Anwendungen in der Oberflächenbehandlung und in der Halbleiter- und Batterieindustrie. Dort leisten PFAS einen entscheidenden Beitrag zur Prozessstabilität, Anwendungssicherheit und Produktqualität.
Aus Sicht der WVMetalle ist entscheidend, dass jedwede PFAS-Regulierung risikobasiert, wissenschaftlich fundiert und technologisch umsetzbar gestaltet wird. Umwelt- und Gesundheitsschutz brauchen wirksame Regeln – zugleich müssen realistische Übergangsfristen, praktikable Alternativen und Planungssicherheit für die Unternehmen gewährleistet sein.

