
Die WirtschaftsVereinigung Metalle hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 7. Mai 2026 ein neues Präsidium gewählt.
Neuer Präsident des Verbandes ist Stefan Michel, Geschäftsführer bei Ed. Fitscher GmbH & Co. KG. Er folgt auf Gerd Röders, der das Amt seit Herbst 2023 innehatte und die WVMetalle weiterhin als Mitglied des Präsidiums unterstützen wird.
Dem Präsidium gehören außerdem an die neu gewählte Vizepräsidentin Dr. Christiane Heunisch-Grotz, Geschäftsführende Gesellschafterin bei der Gießerei Heunisch GmbH, und der neu gewählte Vizepräsident Ulrich Grillo, Vorstandsvorsitzender der GRILLO-Werke AG.
Gemeinsam vertritt das Präsidium künftig die Interessen der deutschen Nichteisen-Metallindustrie auf nationaler und EU-Ebene.
Die kommenden Jahre werden entscheidend sein: für die NE-Metallindustrie, für die Wettbewerbsfähigkeit und für die Rolle Europas in der globalen Wirtschaft. Denn aus der aktuellen geopolitischen Lage und den heimischen Standortbedingungen ergibt sich ein wachsender industriepolitischer Handlungsbedarf.
Umso wichtiger ist es, die Bedeutung unserer Branche klar zu benennen: Die NE-Metallindustrie ist ein unverzichtbarer Teil industrieller Wertschöpfung. Ohne sie gibt es keine Energiewende, keine Digitalisierung und keine Hightech-Industrie.
Die WVMetalle gratuliert dem neuen Präsidium: Mit Stefan Michel übernimmt eine starke Stimme aus der Industrie Verantwortung für den Verband. Das neue Präsidium verbindet unternehmerische Erfahrung mit klarer industriepolitischer Orientierung. Gerade jetzt kommt es darauf an, die Bedeutung der Nichteisen-Metalle für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Klimaschutz sichtbar zu machen.
Zugleich dankte die WVMetalle dem bisherigen Präsidenten Gerd Röders für sein Engagement. „Gerd Röders hat den Verband in einer Zeit großer politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen geprägt und die Anliegen der Branche mit Nachdruck vertreten“, so Dr. Michael Niese.
Der neue Präsident Stefan Michel ist seit 1983 bei Ed. Fitscher GmbH & Co. KG. Dort absolvierte er seine Ausbildung und übernahm im Laufe seiner Karriere verschiedene Führungsfunktionen, seit ca. 14 Jahren ist er Geschäftsführer der Ed. Fitscher GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Oberhausen, das seit 1900 Produkte aus Kupfergusslegierungen im Schleuder- und Stranggussverfahren herstellt, bearbeitet und vertreibt. Sie steht beispielhaft für die industrielle Breite der Nichteisen-Metallindustrie in Deutschland.
Das gesamte Präsidium finden Sie auf www.wvmetalle.de/ Präsidium.
